Wahre Wuchteln aus dem Polizeialltag


Ein dunkler Raum, darin das Publikum. Zuerst ein Klopfen an der Tür.

Dann schon ein energischer Pumperer. Noch einer. Und schließlich:

„Aufmachen, Polizei!“ Der Lichtkegel einer Taschenlampe tritt zuerst ein,

dann der uniformierte Beamte. „Aha! Hier scheint es sich um eine

illegale Versammlung zu handeln! Da mach ma do glei amal a allgemeine

Personalienfeststellung. Alsdann, Ausweise hoch und Lärmpegel runter!“

 

Manfred Satke, selbst jahrzehnte den Reihen der Wiener Polizei

tätig gewesen, weiß um die vorschriftsmäßige Abläufe sicherheits-dienstlicher

Amtshandlungen und hat von vielen solcher zu erzählen. Auf der Bühne vor

allem von jenen, die ein kabarettistisches Licht in das zivile Dunkel abseits

von Fahrzeugkontrollen und Organstrafmandaten wirft.

 

„Wahre Wuchteln aus dem Polizeialltag“ heißt folgerichtig auch sein Solo-Programm,

mit dem Satke seine Zuseher und -hörer begeistert. Authentisch, glaubwürdig und

mit schonungsloser Offenheit gibt er zutiefst menschliche Einblicke in die alltäglichen

Herausforderungen eines Berufsstandes, der nicht eben hohe Sympathiewerte,

wie Rettung oder Feuerwehr unter der Bevölkerung genießt, zumal dieser Berufstand

sehr oft auf das "Strafzettelschreiben" reduziert wird, und jedigliche Hilfeleistungen

als selbstverständlich angenommen werden.

 

„Mia hom am Wochzimma in der Bäuerlegossn glei zwa Kollegen ghabt, die Josef

g´haßen hom. G´ruafn homma´s deshoib Pepi 1 und Pepi 2. So, und de zwa

Pepis homm amoi gemeinsam de Nochtschicht g´hobt...“ So beginnen Satkes

Geschichten und sie enden immer mit herzhaftem Auflachen im Publikum.

Manfred Satke lacht manchmal mit - weil er selbst kaum glauben kann, was er erlebt hat.

 

"Ich habe bisher kaum ein so witziges und zugleich menschlich-freundliches Kabarettprogramm gesehen."

Dr. Herbert Anderl,
Generaldirektor der öffentlichen Sicherheit i.R.